Inhaltsbereich
Presse
© svort - Fotolia.com

20.06.2018

UV-Schutz

Sommer, Hitze, Sonnenbrand?

Der Sommeranfang steht vor der Tür und auch wenn das Thermometer im Mai bereits einige Male über die 25 Grad-Marke geklettert ist, hoffen viele auf weitere warme Tage. Dabei sollte jedoch privat und bei der Arbeit nicht der Schutz zu kurz kommen, denn auch ein "kleiner" Sonnenbrand kann schwerwiegende Folgen haben. Auch bei bewölktem Wetter und im Schatten besteht Sonnenbrandgefahr!

Gerötete und juckende Haut sind meist die ersten Anzeichen eines Sonnenbrands, einige Tage später beginnt sich die Haut zu schuppen. Um das und Schlimmeres, zum Beispiel die als Berufskrankheit anerkannte Frühform des Hautkrebs "Aktinische Keratose", zu vermeiden:

  • Möglichst nicht in der Mittagszeit (11 - 15 Uhr) im Freien arbeiten
  • Im Schatten arbeiten (z. B. Sonnensegel spannen)
  • Atmungsaktive, lange Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen
  • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher) verwenden
  • Viel trinken (z. B. Saftschorlen, kohlensäurearmes Mineralwasser und Kräutertees)
  • Auch die Augen können bei zu starker Strahlung in Mitleidenschaft gezogen werden, deshalb Augen auf beim Brillenkauf.

Bei der Arbeit gilt für die nötigen Schutzmaßnahmen das STOP-Prinzip ("Substitution - Technisch - Organisatorisch – Persönliche Schutzmaßnahmen"). Sie werden aus den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung abgeleitet und gelten nicht nur für die Arbeit im Freien.

Die Stiftung Deutsche Krebshilfe hat den Präventionsratgeber "Sommer – Sonne – Schattenspiele. Gut behütet vor UV-Strahlung" herausgegeben. Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hat weitere Informationen zum Sonnenschutz und Urlaub zusammengestellt. Auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung informiert über das Thema "Sonnenschutz".