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07.06.2019

gesundheitsgefahr

Raupe des Eichenprozessionsspinners ist zurück

Vorsicht bei Arbeiten in der Natur, denn aktuell sind in Nordrhein-Westfalen viele Bäume von den Raupen des Eichenprozessionsspinners befallen. Deren Brennhaare sind für den Menschen bei Kontakt gesundheitsschädlich.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln die Tiere gefährliche Brennhärchen. Bei Kontakt treten häufig allergische Hautreaktionen, Bindehautentzündungen und Reizungen der Atemwege sowie Fieber und Schwindelgefühl auf.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners ziehen sich zur Häutung in riesige Nester zurück, die bis zu einem Meter groß sein können. Wenn die Raupen sich häuten, können die Härchen durch Wind in die Umgebung verstreut werden und zu einer Gesundheitsgefahr für Menschen werden, die sich beruflich oder in der Freizeit in der Nähe von befallenen Eichen aufhalten.

Entdecken Sie ein Nest im öffentlichen Raum, melden Sie dies bitte bei der jeweiligen Stadt- oder Kreisverwaltung. Die Tiere werden dann von einem Fachbetrieb entfernt. Wenn sich die Raupen auf Ihrem eigenen Grundstück befinden, lassen Sie sie bitte von einer Expertin oder einem Experten für Schädlingsbekämpfung entfernen, selbst Hand anlegen ist in diesem Fall äußerst gefährlich.