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01.12.2019

Welt-AIDS-Tag

Menschen mit HIV im Arbeitsleben stärken

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ruft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in diesem Jahr zu mehr Solidarität und einem offenen Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben auf. Aktuell stehen rund zwei Drittel aller HIV-Positiven in Deutschland im Arbeitsleben. Immer noch gibt es viele Mythen zum Thema HIV, die zur Folge haben, dass Menschen mit HIV am Arbeitsplatz Benachteiligung und Diskriminierung erfahren.

In Deutschland leben rund 88.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. Durch rechtzeitige Diagnose und Therapie mit hochwirksamen Medikamenten ist eine schwere, komplikationsreiche AIDS-Erkrankung vermeidbar. HIV-Positive sind bei entsprechender Behandlung nicht mehr infektiös. Sie können damit arbeiten und ihre Freizeit gestalten wie andere auch. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages setzen sich das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit der gemeinsamen Aktion „Vorurteile streichen“ für Menschen mit HIV ein, um Unsicherheiten und Vorurteile weiter abzubauen.