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Kongress 2021

REACH und Arbeitsschutz

Der 5. REACH Kongress 2021 ist die Fortsetzung eines regelmäßig stattfindenden, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geförderten Austausches zur REACH-Verordnung. Die Veranstaltung wird als virtuelle Konferenz mit Live-Sendung aus der DASA (Energiehalle) in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Ein wichtiger Schwerpunkt des REACH-Kongresses 2021 ist die Betrachtung der Auswirkungen durch die Umsetzung der REACH-Verordnung auf den Arbeitsschutz. Beiträge verschiedener Interessengruppen sollen die Möglichkeit eröffnen, die bisherige Umsetzung an der Schnittstelle zwischen REACH-Verordnung und EU-Arbeitsschutzrichtlinie aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren.

REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien)

REACH regelt die Herstellung, das Inverkehrbringen und den Umgang mit Chemikalien. Die REACH-Verordnung hat das Ziel, den Menschen (Verbraucherinnen, Verbraucher und Beschäftigte) und die Umwelt vor negativen Einflüssen durch Chemikalien zu schützen. Das bedeutet, dass der Schutz von Beschäftigten vor gefährlichen Stoffen nicht nur durch die Arbeitsschutzgesetzgebung, sondern auch durch die REACH-Verordnung sichergestellt wird. Erstmals liegt der Fokus eines REACH-Kongresses auf der Schnittstelle zwischen Chemikalienrecht und Arbeitsschutzrecht.

Die ausgewählten Themen sollen einen Überblick zu den bisher erreichten Verbesserungen des Arbeitsschutzes durch die Instrumente von REACH geben, aber auch bestehende Schwachstellen der REACH-Verordnung im Hinblick auf den Arbeitsschutznutzen aufzeigen.

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