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19.03.2021

Arbeit und Erholung

Schlaf als Erholungsquelle

Der Schlaf ist eine natürliche Erholungsquelle für Geist und Körper. Es ist unterschiedlich, wie viel Schlaf der Mensch braucht. Der eine braucht fünf Stunden, der andere neun Stunden und beides ist in Ordnung, sofern man sich ausgeschlafen fühlt. Der heutige „Welttag des Schlafes“ soll die Wichtigkeit von Schlaf für die Gesundheit hervorheben.

Oft kann man schon mit einfachen Mitteln selbst etwas für einen erholsamen Schlaf tun. Das Raumklima und die Einrichtung im Schlafzimmer können zum Beispiel zu einer entspannten Nachtruhe beitragen. Alte Hausmittel wie beispielsweise eine Tasse Milch mit Honig vor dem Zubettgehen können ebenfalls einen erholsamen Schlaf fördern. Weitere Tipps und Informationen finden Sie in der Publikation „Richtig erholen – zufriedener arbeiten – gesünder leben. Erholung und Arbeit im Gleichgewicht. Ein Leitfaden für Beschäftigte.

Auch im Arbeitsalltag können Beschäftigte die eigene Erholungsfähigkeit – und damit auch Leistungsfähigkeit – selbst positiv beeinflussen. Der Mittagsschlaf ist eine von vielen individuellen Erholungsstrategien zur Rückgewinnung der verbrauchten Kraft.

Ein Kurzschlaf von maximal 20 Minuten steigert die Leistungsfähigkeit und verringert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

  • Gehen Sie an einen ruhigen, möglichst abgedunkelten Ort und nehmen Sie eine entspannte Position ein. Sie können z. B. die Arme auf dem Schreibtisch verschränken und den Kopf darauf ablegen, sich im Bürostuhl weit zurücklehnen, den Autositz weit nach hinten einstellen oder sich auf eine Matte legen. Versuchen Sie zu entspannen und einzuschlafen ohne sich unter Druck zu setzen.
  • Um sicher zu gehen, dass das Nickerchen nicht länger als 20 Minuten dauert, können Sie sich einen Wecker stellen. Hilfreich kann es auch sein, vorher einen Kaffee oder Tee zu trinken denn  die anregende Wirkung setzt erst nach ca. 20 Minuten ein.

 Weitere Übungen für unterschiedlich lange Pausen

Kenntnisse aus einer gesunden Pausengestaltung können im positiven Sinn Auswirkungen auf eine gesunde Gestaltung der arbeitsfreien Zeit haben. Der Weg zur Erholung fällt für jeden Menschen sehr unterschiedlich aus. Häufige Erholungsaktivitäten stellen Aktivitäten mit Freunden oder Familie dar, Ruhe und Entspannung sowie Hobbies oder Sport zu treiben. Doch egal wie unterschiedlich die Wege der Erholung sind, das Ziel ist immer gleich: die Rückgewinnung verbrauchter Kräfte. Denn ohne Erholung können Beschäftigte  Ihre „Akkus“ nicht wieder „aufladen“, um, wenn es drauf ankommt, die volle Leistung auszuschöpfen – sowohl im Privatleben als auch im Beruf.