Presse
© svort - Fotolia.com

30.03.2021

Zeitumstellung

Die innere Uhr

Während sich die einen über die Zeitumstellung freuen, bringt sie den Körper anderer kräftig durcheinander. Biologische Prozesse hängen eng mit dem Tag-Nacht-Rhythmus zusammen. Fakt ist, dass unsere „innere Uhr“ durch die Zeitumstellung aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Sie muss täglich neu auf den 24-Stunden-Tag synchronisiert werden. Wichtigster Taktgeber hierzu ist das Licht.

Licht ist lebenswichtig und ermöglicht weit mehr als nur gutes Sehen. Es wirkt sich auf die Zellen des menschlichen Körpers, die Hormonbildung, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden aus. Eine besondere Rolle spielt das Sonnenlicht im Tagesverlauf. Es beeinflusst unseren Tag-Nacht-Rhythmus und gibt dem Körper vor, wann er wach und aktiv sein soll oder wann es Zeit ist, sich zu regenerieren.

In der Regel dauert der „natürliche“ Tag-Nacht-Zyklus ungefähr 24 Stunden und wird daher als zirkadian (circa diem = ungefähr ein Tag) bezeichnet. Diese "zirkadiane Rhythmik" beeinflusst eine Vielzahl an biochemischen Prozessen, wie Hormonproduktion, Organ- und Muskel-Funktionen, Herzschlag, Nierenfunktion, Körpertemperatur, die Stimmung oder auch geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.