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Zahl des Monats November 2018 - Beschäftigtenbefragung

282.181

282.181: So viele Minuten an Telefoninterviews wurden seit dem Beginn der Beschäftigtenbefragung des LIA.nrw (und seinen Vorgängerinstitutionen) im Jahr 1994 mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen geführt. Zum Vergleich: Ein Spaziergänger könnte in dieser Zeit 8 ½-mal um das Bundesland herumwandern; und das bei einem eher gemächlichen Tempo von etwa 3 km/h. Mit der mittlerweile 8. Befragung, die am 12. November 2018 beginnt, dürften noch einmal zwischen 50.000 und 60.000 neue Minuten an Interviewmaterial hinzukommen.

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) befragt die INFO GmbH aus Berlin bis Mitte Januar des nächsten Jahres, mit einer Unterbrechung zur Weihnachtszeit, wieder abhängig Beschäftigte in ganz Nordrhein-Westfalen zu den Themen Arbeit und Gesundheit. Die aus den Interviews gewonnenen Daten helfen dabei, Problemschwerpunkte im Arbeitsalltag der Beschäftigten zu erkennen, um daraus Maßnahmen und präventive Konzepte für den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu entwickeln. Wie auch in den vergangenen Jahren liegt ein Schwerpunkt auf der Beobachtung von Arbeitsbedingungen, die Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und die aktuelle Arbeitsfähigkeit haben können. Es bietet sich so die Möglichkeit, Rückschlüsse auf spezifische Belastungen am Arbeitsplatz zu ziehen. Durch den Vergleich der einzelnen Beschäftigtenbefragungen lassen sich außerdem längerfristige Trends in der Arbeitswelt festhalten.

Die Beschäftigtenbefragung im Überblick


Beschäftigtenbefragung
1994, 1999, 2004, 2008, 2013, 2015, 2016
Befragungsart
Telefoninterviews mit ca. 2000 abhängig Beschäftigten aus Nordrhein-Westfalen (ab 16 Jahren)
Durchschn. Dauer der Interviews
Zwischen 15-27 Minuten
Anzahl der Fragen
Ca. 23 - 49

Die Beschäftigtenbefragung wird seit 1994 regelmäßig vom LIA.nrw in Form von telefonischen Interviews durchgeführt. Um ein repräsentatives Bild der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen zu erhalten, befragen die Interviewerinnen und Interviewer pro Studie ca. 2.000 abhängig Beschäftigte ab 16 Jahren zu ihrem Berufsalltag.

Sollte also in den nächsten Wochen das Telefon klingeln und Ihnen Fragen gestellt werden wie „Waren Sie in Ihrem Betrieb schon einmal Benachteiligungen ausgesetzt? Wie viele Stunden pro Woche würden Sie gerne arbeiten? Wie häufig sind Sie durch Arbeiten bei Lärm beansprucht oder stehen Sie hauptsächlich flexibel und auf Abruf zur Verfügung?“, legen Sie nicht sofort auf. Wir freuen uns über Ihre Mithilfe.

Weitere allgemeine Informationen über die Beschäftigtenbefragung

Veröffentlichungen zur Beschäftigtenbefragung