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Observatorium
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Einwirkungen auf Beschäftigte

Arbeitsbedingte Einwirkungen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden in Deutschland lediglich in Bezug auf ionisierende Strahlung vollständig und flächendeckend erfasst. Über andere Belastungen am Arbeitsplatz bestehen nur unzureichende Kenntnisse. Diese Lücke kann durch standardisierte Befragungen von Beschäftigten auf Basis von Stichproben geschlossen werden. Hierzu sind jedoch engmaschig durchgeführte Folgeerhebungen erforderlich, um ein aktuelles Bild der Belastungssituation zu zeichnen und Entwicklungen im Zeitverlauf darzustellen. Diese Anforderungen werden durch die alternierende, bundesweite Strukturerhebung (s.u.) und die landesweiten Befragungsstudie zur Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen (s.u.) ideal erfüllt.

Datenhalter zu den Befragungsstudien sind auf Landesebene das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit NRW und auf Bundesebene das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Datenhalter für die Belastung der Beschäftigten durch ionisierende Strahlung sind das Materialprüfungsamt NRW und das Bundesamt für Strahlenschutz.