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Elektromagnetische Felder

Implantate und elektromagnetische Felder

Eine indirekte Gefährdung geht von elektromagnetischen Feldern für Personen aus, die ein Implantat tragen. Man unterscheidet dabei zwischen passiven und aktiven Implantaten.

Zu den passiven Implantaten zählen:

  • künstliche Gelenke
  • Schienen, Nägel
  • Stabilisatoren für Blutgefäße (Stents)
  • Herzklappen
  • Schädelplatten

Statische Magnetfelder können auf magnetische und leitfähige passive Implantate eine Kraftwirkung ausüben, niederfrequente elektrische und magnetische Felder können zusätzliche Ströme an der Oberfläche des Implantats erzeugen und hochfrequente Felder können eine unzulässige Erwärmung des Implantats und des umliegenden Gewebes hervorrufen.


Bei aktiven Implantaten handelt es sich um elektronische medizinische Geräte, die in den Körper implantiert werden, um  Körperfunktionen ganz oder teilweise zu ersetzen. Dazu gehören:

  • Herzschrittmacher
  • Implantierbare Defibrillatoren
  • Cochlea-Implantat
  • Insulinpumpen

Statische Magnetfelder sowie niederfrequente elektrische und magnetische Felder können das Implantat beeinflussen, z. B. die Betriebsart verändern, ein nicht vorhandenes Herzsignal vortäuschen oder andere Fehlfunktionen hervorrufen.

Durch Quellen des Alltags ist eine Beeinflussung eher unwahrscheinlich, an vielen Arbeitsplätzen ist sie aber möglich. Pauschal kann man keine Aussage treffen, wann Träger eines Implantats gefährdet werden. In jedem Fall ist eine individuelle Beurteilung der Arbeitsbedingungen unter Beteiligung des behandelnden Arztes notwendig.

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