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Dank des Schnellwarnsystems RAPEX werden gefährliche Produkte in der EU immer früher ausfindig gemacht und vom Markt genommen. 2011 wurden ein Fünftel weniger gefährliche Produkte gemeldet als im Jahr zuvor. RAPEX ist ein Schnellwarnsystem zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor gefährlichen Produkten (außer Lebensmitteln). Es hat sich seit 2004 erheblich weiterentwickelt und ermöglicht eine frühe Entdeckung gefährlicher Produkte auf dem europäischen Markt.
Der "Internationale Tag der Pflege" am 12. Mai erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale (1820 - 1910). Sie gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege. Seit damals haben sich die Anforderungen im Pflegebereich stark verändert: Wer im Pflegeberuf beschäftigt ist, macht einen wertvollen, aber auch harten Job. Der heutige Pflegealltag wird geprägt von ständigem Zeitdruck bei gleichzeitigem Anspruch der Pflegebedürftigen auf Zuwendung und er bringt eine Vielzahl von Gesundheitsrisiken mit sich. In der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) engagieren sich deshalb die Arbeitsschutzbehörden der Länder, Unfallversicherungsträger und der Bund gemeinsam für die Gesundheit der Beschäftigten in Pflegeberufen. Gemeinsames Ziel ist es, die Zahl von Muskel-Skelett-Erkrankungen in Verbindung mit psychischen Belastungen zu senken und einen systematischen Arbeitsschutz zu fördern. Speziell für Betriebe und Einrichtungen in der ambulanten und stationären Pflege sowie für Kliniken sind u. a. Online-Selbstbewertungsinstrumente entwickelt worden. Mit Hilfe eines Fragebogens können die Einrichtungen selbst einfach und schnell den aktuellen Stand ihres Arbeitsschutzes überprüfen. Im Anschluss an die Analyse erhalten sie ein, passgenau auf ihre betriebliche Situation zugeschnittenes, Maßnahmenpaket.
Der Eichenprozessionsspinner kommt in lichten Eichenwäldern, am Waldrand oder an einzeln stehenden Eichen vor. Die Anfang Mai schlüpfenden Raupen fressen Blätter. Mitte Juni ziehen sich ältere Raupen tagsüber und zur Häutung in typische, mit Kot und alten Larvenhäuten gefüllte Gespinstnester am Stamm oder in Astgabeln zurück. Von dort aus begeben sich die Raupen in langen Ketten auf Nahrungssuche, wobei 20 bis 30 Tiere nebeneinander wandern können, diese "Prozession" erreicht eine Länge von bis zu 10 m. Die Verpuppung erfolgt Ende Juni/Anfang Juli im Gespinstnest. Nach 3-5 Wochen schlüpft der unscheinbare graue Nachtfalter. Nach trockenen Sommern und milden Wintern kann es zur Massenvermehrung kommen. Ältere Raupen haben sehr feine Brennhaare, die leicht abbrechen und mit dem Wind bis zu 200 m weit getragen werden. Auch in den Gespinstnestern finden sich große Mengen an Gifthaaren. Die Haare sind sehr lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in Unterholz und Bodenbewuchs an. Die hohlen Haare enthalten ein stabiles Eiweiß, das auf der Haut oder Schleimhaut allergische und/oder toxische Reaktionen hervorruft.
Unmittelbar nach dem Kontakt entwickelt sich ein fast unerträglicher Juckreiz, dem ein Hautausschlag folgt.
Trotz bisweilen starker - vor allem körperlicher Belastungen - fühlen sich türkeistämmige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplätzen sehr wohl: Die Freude an der Erledigung der Aufgaben und die sozialen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen haben für diese Gruppe von Beschäftigten einen besonders hohen Stellenwert. In Kooperation mit dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen hat das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.NRW) über 1000 türkeistämmige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verschiedenen Aspekten ihrer Arbeit befragt.
Die Befragungsergebnisse werden dargestellt und kommentiert in der Broschüre transfer 1 "Belastung - Auswirkung - Bewältigung. Arbeitsbedingungen in NRW aus Sicht türkeistämmiger Beschäftigter". Die Broschüre kann unter www.lia.nrw.de > Publikationen und Downloads heruntergeladen oder als gedruckte Version kostenlos beim Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) bestellt werden.
Der Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz findet jedes Jahr am 28. April statt. Er wurde von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufen, um auf internationaler Ebene die Prävention von Unfällen und Berufskrankheiten zu fördern. Das diesjährige Thema konzentriert sich auf die Förderung von Sicherheit und Gesundheit an Arbeitsplätzen in einer „grünen Wirtschaft“. Zu grünen Arbeitsplätzen zählen Tätigkeiten wie die Arbeit in Kraftwerken ohne CO2-Emissionen, die Herstellung und die Installation von Solarmodulen, Abfallrecycling oder die Reinigung kontaminierter Umgebungen. Die Arbeitnehmer können dabei sowohl unterschiedlichen, bereits bekannten Risiken ausgesetzt sein (wie z. B. Stürze während des Baus von Windkraftanlagen) als auch neuen Risiken, beispielsweise durch die Exposition gegenüber neuen Stoffen in der Arbeitsumgebung.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier
Weitere Informationen zum Arbeitsschutz finden Sie hier
Die gefundenen Kügelchen wurden im LIA.NRW auf Gamma-Strahlung hin untersucht. Mit dieser sehr empfindlichen Messung konnten weder künstliche radioaktive Stoffe noch Uran- oder Thorium-Isotope nachgewiesen werden. Damit kann so gut wie sicher ausgeschlossen werden, dass von diesen Kügelchen eine radioaktive Exposition ausgeht.
Um den sehr unwahrscheinlichen Fall ausschließen zu können, dass diese Kügelchen radioaktive Stoffe enthalten, die keine Gamma-Strahlung aussenden, führt die Strahlenmessstelle im LIA.NRW weitere Untersuchungen durch. Bei diesen sehr aufwendigen Messungen werden nach entsprechender Aufbereitung, die Kügelchen auf Beta- und Alpha-Strahlung hin untersucht.
Schwerpunktthemen des diesjährigen Aktionstages sind die Belastungen durch Fluglärm und die Geräuschumwelt von Kindern.
Lärm geht nicht nur auf die Ohren. Lärm wirkt sich auch negativ auf Körper und Psyche aus – von Schlafstörungen, Konzentrationsmängeln und Leistungsminderung bis hin zum Herzinfarkt. Am meisten macht den Menschen in Deutschland Verkehrslärm zu schaffen. Lärm gehört auch zu den häufigsten Gefährdungen am Arbeitsplatz und Lärmschwerhörigkeit zählt zu den am häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.
Weitere Informationen zum Tag gegen den Lärm finden Sie hier
Weitere Informationen über Lärm am Arbeitsplatz finden Sie hier
Das zeigen erste Messungen der Strahlenmessstelle im Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.NRW). Bislang sind keine Auffälligkeiten hinsichtlich radioaktiver Belastung festzustellen. Konkrete Messergebnisse werden voraussichtlich morgen (17.04.) vorliegen. Entdeckt worden waren die Kügelchen von einer 11jährigen Schülerin. Für ihre Arbeit im Wettbewerb „Jugend forscht“ hatte sie sich damit beschäftigt, ob das stillgelegte Kraftwerk seine Umwelt beeinflusst hat. Bei der Entnahme von Bodenproben hatte die Schülerin winzige Kügelchen entdeckt, die seit heute (Montag, 16.04.) in der Strahlenmessstelle im LIA.NRW untersucht werden.
Am 20. April 2012 findet von 10.00 – 14:30 Uhr im Steigenberger Hotel in Dortmund die INDIGHO-Auftaktveranstaltung statt, auf der das Forschungsvorhaben vorgestellt und mit Vertretern aus der Branche diskutiert wird. Das Verbundprojekt will die Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit von Betrieben und Beschäftigten im Gastgewerbe fördern. Vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen in der Branche sollen mit einem lebensphasenspezifischen Untersuchungs- und Interventionsansatz Möglichkeiten für ein langfristig gesundes und motiviertes Arbeiten im Gastgewerbe erweitert werden. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert und vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) koordiniert. Verbundpartner sind die Sozialforschungsstelle (sfs), ZWE der Technischen Universität Dortmund, und die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in Mannheim. Bei Interesse an der Veranstaltung richten Sie bitte eine Email an indigho@lia.nrw.de.
Mit dem Web-Portal steht Unternehmen und Akteuren im Bereich Personal und Gesundheitsförderung eine neue praxisorientierte Wissensbasis rund um das Themenfeld "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" zur Verfügung.
Nutzer der Seite finden für die Praxis aufbereitetes Wissen, Selbsttests, Unternehmensbeispiele, Medien und Handlungshilfen. Das Internetangebot ist ein zentrales Instrument des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderten Projektes psyGA-transfer.
Das LIA.NRW ist einer von 16 Kooperationspartnern, die unter der Federführung des BKK Bundesverbandes Unternehmen aller Größen und Branchen über Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit informieren und sie in der Umsetzung unterstützen.
Förderpreis für junge, innovative Unternehmen
Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) als ideeller Träger der "Arbeitsschutz aktuell" und die Hinte GmbH vergeben auch dieses Jahr wieder einen Förderpreis für junge, innovative Unternehmen. Wer sich bis 31. Juli 2012 bewirbt, kann eine komplette Messe-Beteiligung gewinnen!
Mähen, schneiden, häckseln: kaum schnuppern die Gartenfreunde Frühlingsluft, sind sie nicht mehr zu halten. Mit dem Beginn der Saison gibt es im Garten viel zu tun. Damit aus Gärtnerlust aber kein Frust wird, sollte man bei Rasenmäher & Co. einen Sicherheitscheck vornehmen - das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.NRW) hat dazu ein paar Tipps zusammengestellt.
Auf der weltweit größten Informationstechnik-Messe vom 06.03.2012 bis 10.03.2012 in Hannover stellt das Land NRW aktuelle Entwicklungen und Neuheiten der Informationstechnik der Behörden des Landes vor. Darunter auch @nton – Anträge Online NRW. Das webbasierte Service-Angebot für Arbeitsschutzdienstleistungen wurde weiter ausgebaut. Elektronische Formulare können über das Online-Portal benutzerfreundlich genutzt werden und reduzieren den Aufwand für die Datenerfassung.
Arbeitsminister Guntram Schneider hat das neue "Arbeitsschutz-Telefon NRW" frei geschaltet. "Damit gibt es jetzt eine landeseinheitliche Hotline, an die sich alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Beschwerden über unzumutbare Arbeitsbedingungen wenden können", sagte der Minister heute (27. Februar 2012) in Düsseldorf. Anrufe beim "Arbeitsschutz-Telefon NRW" werden von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr unter der zentralen Rufnummer 0211 / 855-3311 entgegen genommen.
Das im Januar 2012 gestartete Verbundprojekt INDIGHO hat sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zum Ziel gesetzt, den Verbleib von Fachkräften im Beruf zu fördern, Innovationsfähigkeit von Betrieben und Beschäftigten zu erhalten sowie ein langfristig gesundes und motiviertes Arbeiten in Kleinst- und Kleinbetrieben des Gastgewerbes zu ermöglichen. Mit Blick auf typische Erwerbsverläufe in der Branche steht die Entwicklung und Erprobung alltagstauglicher Lösungen und Rahmenbedingungen im Fokus. Das dreijährige Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert und vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) koordiniert. Verbundpartner sind die Sozialforschungsstelle (sfs), ZWE der Technischen Universität Dortmund und die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in Mannheim.
Die Dokumentation der Veranstaltung "Schöne neue Arbeitswelt?! Herausforderungen annehmen, Perspektiven entwickeln - Zukunft gestalten!" am 08.12.2011 in Düsseldorf ist jetzt online abrufbar.
Zur Unterstützung der Qualitätssicherung der behördlich bestimmten Messstellen führt das Bundesamt für Strahlenschutz regelmäßig Ringversuche durch. Die so genannten "In-vitro"-Ringversuche finden einmal jährlich statt und beinhalten im Allgemeinen sowohl die Bestimmung der Aktivitätskonzentration von vorgegebenen Radionukliden im Urin (bzw. im Stuhl) als auch die Lösung von Fallbeispielen (Berechnung von Zufuhrzeitpunkt, Dosis usw.).
Beim Ringversuch 2011 „Uranbestimmung im Urin (BfS-RV-2011-U)“ hatte das Strahlenschutzlabor des LIA.NRW die Labornummer 5 und erzielte Ergebnisse im Bereich "Sehr gut".
Unter diesem Titel lädt die Heinrich-Heine-Universität am Donnerstag, 19.01. Kinder zwischen 9 und 12 Jahren zu einer Vorlesung der Kinderuniversität ein. In dem Vortrag von Dr. Benno Hartung geht es darum, dass es auch Spielzeuge gibt, die gefährlich sein können. Solche Spielzeuge werden vorgestellt und mögliche Gefahren erklärt. Unterstützt wird der Vortrag von Dipl.-Ing Martin Nordhaus vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.NRW).
Zum 1. Januar 2012 werden die Aufgaben des LIGA.NRW in den neuen Einrichtungen "Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen" (Düsseldorf) und "Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen" (Bochum, Bielefeld, Münster) wahrgenommen.
Das neue Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) nimmt im Wesentlichen die Aufgaben der Fachbereiche Gesundheitsrisiken bei der Arbeit und Gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung des ehemaligen LIGA wahr: Das LIA.NRW berät und unterstützt die Landesregierung und die Dienststellen des staatlichen Arbeitsschutzes des Landes Nordrhein-Westfalen in Fragen der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt. Darüber hinaus nimmt das Institut sicherheitstechnische Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung wahr (Geräteuntersuchungsstelle, Strahlenmessstelle).
Die Arbeitsfelder des LIA.NRW im Überblick