Inhaltsbereich
Presse
© svort - Fotolia.com

04.03.2018

Grippewelle

Präsentismus ist auch keine Lösung

Husten, Schniefen, Kopf- und Gliederschmerzen sorgen derzeit für viele Krankmeldungen, leere Arbeitsplätze und volle Wartezimmer. Mit triefender Nase und schmerzendem Schädel aufgewacht, stehen viele Beschäftigte vor der Frage: Zur Arbeit quälen oder doch lieber zum Arzt gehen? Bei der Beantwortung dieser Frage sollte nicht nur die eigene Gesundheit berücksichtigt werden, sondern auch die der Kolleginnen und Kollegen. Wer krank am Arbeitsplatz erscheint, erhöht die Ansteckungsgefahr der Gesunden deutlich.

Die Gefahr für die eigene Gesundheit kann bei einer verschleppten Erkrankung ebenfalls erheblich höher sein und zu umso längeren Ausfallzeiten führen. Zudem sind die Arbeitsergebnisse, die man in krankem Zustand erbringt, häufig nicht gut. Deshalb den Infekt besser zuhause auskurieren, um dann gesund und motiviert zur Arbeit zurückzukehren.

Doch wie kann man vorbeugen? Grippe und viele andere Infektionskrankheiten verbreiten sich über Tröpfcheninfektionen. Durch Naseputzen, Husten oder Niesen gelangen die Viren und Bakterien auf Taschentücher, Hände, Griffe und Türklinken. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen - vor allem bei Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Auch Kontakt durch Händeschütteln oder Umarmen kann zu einer Übertragung führen.