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Fachartikel: Smarte PSA für Feuerwehreinsätze

Wenn die Schutzausrüstung mitdenkt

Feuerwehreinsätze sind für die Beschäftigen häufig riskant bis lebensgefährlich. Zukünftig könnten verschiedene intelligente Schutzausrüstungen dabei helfen, die Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen besser zu schützen. Welche "smarte" PSA bei Brandeinsätzen sinnvoll sein könnte und welche Forschungsprojekte es dazu bereits gibt, erzählt Marie Pendzic von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz  und  Arbeitsmedizin  (BAuA) in der neuen Ausgabe der Zeitschrift für medizinische Prävention ASU.

Mechanische Verletzungen, Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen aber auch die große psychische und physische Anstrengung bei Einsätzen wie der Bekämpfung von Bränden, gehören zu den häufigsten Unfallrisiken im Arbeitsalltag von Beschäftigten im Rettungsdienst und bei den freiwilligen Feuerwehren. Mit einer  Unfallquote von 29 bis 36 Arbeitsunfällen  je  tausend  Vollarbeiter  liegt die Gefahr eines Unfalls in dieser Berufsgruppe sogar deutlich über dem Durchschnitt von 22 Arbeitsunfällen je tausend gesetzlich versicherter Vollarbeiter (DGUV 2017).

Hier setzten verschiedene Projekte zu "smarter" Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) an. Sie sollen im Einsatz vor kritischen Gesundheitszuständen warnen, indem sie etwa die Luftzusammensetzung oder die Atmung und Herzfrequenz der Trägerinnen und Träger auswerten.

Was bei "smarter" Kleidung oder Fitnesstrackern für Sportlerinnen und Sportler bereits gut funktioniert, gestaltet sich durch die speziellen Einflussfaktoren bei den Feuerwehransätzen allerdings kompliziert. Weshalb das so ist und welche Parameter beachtet werden sollten, können Sie in der neuen Ausgabe der Zeitschrift für medizinische Prävention ASU nachlesen.