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21.03.2019

BalanceGuard

Digitales Stressmonitoring und betriebliches Gesundheitsmanagement

Wie kann die Nutzung digitaler Tools den betrieblichen Arbeitsschutz stärken? Wie kann Betriebliches Gesundheitsmanagement in einer immer schneller und flexibler werdenden (Arbeits-)Welt gelingen? Diese und weitere Fragen zum Thema Digitalisierung und Betriebliches Gesundheitsmanagement wurden bei der Abschlussveranstaltung des Projekts BalanceGuard heute in Bochum diskutiert.

 „Psychische Belastungen und damit verbundene Gesundheitsrisiken existieren auch in der Arbeitswelt. Der Stress kann viele Ursachen haben. Häufig zeigen sich gesundheitliche Folgen durch (Arbeits-)Belastungen erst im Zeitverlauf“, so Dr. Kai Seiler in seiner Eröffnungsrede bei der Veranstaltung. Zudem führen ähnliche Tätigkeiten nicht zwangsläufig bei jeder und jedem Beschäftigten zur gleichen Beanspruchung. Beschäftigte, Führungskräfte und Arbeitsschutzakteure müssen nach neuen Formen der betrieblichen Prävention, außerbetrieblicher Unterstützung und Lösungen für gute Arbeitsgestaltung suchen.

Abhilfe schafft BalanceGuard: Das Ergebnis des Forschungsprojektes ist eine Softwareanwendung, die Beschäftigten ein selbstgesteuertes Monitoring ihrer Stressoren, Ressourcen und Beanspruchungen ermöglicht. Begleitet wird das Stressmonitoring durch niedrigschwellige Beratungs- und Coaching-Angebote für Beschäftigte sowie Schulungs- und Beratungsangebote zur Organisationsentwicklung für Unternehmen.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt BalanceGuard wird vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Oktober 2019 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.