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03.07.2019

Viefalt in der Arbeitswelt

Mehr als ein Viertel der Erwerbstätigen hat einen Migrationshintergrund

2,2 Millionen Erwerbstätige in Nordrhein-Westfalen hatten im Jahr 2017 einen Migrationshintergrund. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 26,3 Prozent aller Erwerbstätigen. Der Anteil aller Personen mit Migrationshintergrund an der gesamten Bevölkerungszahl lag bei 28,7 Prozent.

Damit Vielfalt auch viel bringt, sollten Betriebe die Potenziale ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen und Optimierungschancen in den Unternehmensstrukturen nutzen - das gilt auch für den Arbeitsschutz.

Das Herkunftsland, die bisherige Dauer des Aufenthalts in Deutschland, aber auch der Bildungshintergrund und die Sprachkenntnisse, kultur- , religions- und sozialisationsbedingte Denk- und Verhaltensweisen sowie die bereits gesammelten Erfahrungen der Beschäftigten mit dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz sollten bei der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb berücksichtigt werden.

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