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13.01.2020

BAuA-Informationsschrift

"Gefährliche Produkte 2019"

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) hat ihre jährliche Übersicht zur Produktsicherheit veröffentlicht. Während die Zahl der Meldungen zu gefährlichen Produkten in der Auswertung insgesamt konstant blieb, stieg die Anzahl der Produktrückrufe durch die Hersteller. Am häufigsten wurden Produkte aufgrund von Verstößen gegen das allgemeine Produktsicherheitsgesetz gemeldet.

Insgesamt gingen für das Jahr 2018 Meldungen 343 von deutschen Marktüberwachungsbehörden ein. Der größte Anteil davon fiel mit 247 Meldungen unter das  allgemeine Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG). Bei 72 Prozent dieser Meldungen handelte es sich um Produkte aus den Bereichen  "Fahrzeuge  und Aufbauten".

51 weitere Produktmeldungen gab es zu Verstößen gegen die REACH-Verordnung (Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe). Dazu gehörten zum Beispiel Lederkleidung oder -taschen mit deutlich zu hohem Chromgehalt aber auch  Spielzeuge, wie eine Plastikpuppe mit zu hohem Weichmacheranteil.

Für den Zeitraum 2018 verzeichnete die BAuA 213 Produktwarnungen und -rückrufe von Herstellern, die  auf  dem BAuA Produktsicherheitsportal  publiziert wurden. Weitere Meldungen zu möglicherweise gefährlichen Produkten gingen durch Privatpersonen über das ICSMS Portal ein.

Die Informationsschrift "Gefährliche Produkte 2019" ist als PDF auf der Internetseite der BAuA verfügbar.

Gefährliche Produkte melden.

Wer ein Produkt mit möglicherweise gefährlichen Mängeln findet, kann es über die Internetseite des ICSMS (internet-supported information and communication system for the pan-European market surveillance of technical products) melden. Bei einer möglichen Gefährdung von Beschäftigten, durch Produkte, die im Betrieb verwendet werden, gibt es in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich an die Bezirksregierungen zu wenden.

Sichere Produkte erkennen.