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26.03.2020

Arbeitsmedizinische Einschätzung

Beschäftigung von schwangeren Frauen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2/COVID-19

Das LIA.nrw und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) haben gemeinsam eine arbeitsmedizinische Einschätzung zur Beschäftigung von schwangeren Frauen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 veröffentlicht. Nach Informationen des Robert-Koch-Instituts geht die WHO nach jetzigem Erkenntnisstand davon aus, dass Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, es sei denn es liegen relevante chronische Vorerkrankungen vor.

Die Entscheidung über ein betriebliches Beschäftigungsverbot für eine schwangere Frau ist derzeit auch bei einer Tätigkeit im Gesundheitswesen eine Einzelfallentscheidung, die von Arbeitgeberin oder Arbeitgeber unter Beteiligung der Betriebsärztin oder des Betriebsarztes und in Kenntnis des konkreten Arbeitsplatzes getroffen werden muss. Für den Arbeitsplatz der Schwangeren ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, bei der die möglichen Gefährdungen auch durch das Coronavirus berücksichtigt werden. Dabei sind Art und Häufigkeit der Kontakte sowie die Zusammensetzung der Personengruppe zu berücksichtigen.

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