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Eichenprozessionsspinner_Haare_630000
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Zahl des Monats Mai 2017 - Eichenprozessionsspinner

630 000

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners produziert im letzten Larvenstadium um die 630.000 Härchen, die bei Kontakt mit der Haut allergische Reaktionen hervorrufen.

In den Monaten Mai und Juni, im dritten Larvenstadium, entwickelt die Raupe giftige Brennhärchen, die bei Kontakt zu allergischen Hautreaktionen, Bindehautentzündungen und Reizungen der Atemwege sowie Fieber und Schwindelgefühlen führen können.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners ziehen sich zur Häutung in riesige Nester zurück, die bis zu einem Meter groß sein können. Wenn die Raupen sich häuten, können diese Härchen durch Wind in die Umgebung verstreut werden und zu einer Gesundheitsgefahr für Menschen werden, die sich beruflich oder in der Freizeit in der Nähe von befallenen Eichen aufhalten. Insbesondere der Kontakt mit den Nestern, die Hunderte von zurückgelassenen Häuten mit Härchen enthalten, muss vermieden werden.

Informationen zur Bekämpfung und zum sicheren Umgang mit der Raupe finden Sie im Merkblatt des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und auf den Informationsseiten der BAuA zum „Arbeitsschutz bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners“.