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© LIA.nrw

Zahl des Monats Juli 2018 - Teamwork

94 %

Ob im Privatleben oder auf der Arbeit, viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam mit anderen Menschen erfolgreich lösen. Gut, wenn man Teil eines Teams ist, das sich gegenseitig unterstützt. Dass dies im nordrhein-westfälischen Arbeitsalltag bereits vielfach gelebt wird, zeigt die Beschäftigtenbefragung 2016 des LIA.nrw. 94 Prozent der Beschäftigten gaben an, Unterstützung von ihren Kolleginnen und Kollegen zu erhalten, wenn sie diese benötigen.

Die Studie zeigt, dass 67 Prozent der Beschäftigten der Meinung sind, Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen zu erhalten, wenn sie diese benötigen. 27 Prozent waren zumindest teilweise dieser Ansicht. Unterschiede in der Wahrnehmung der kollegialen Unterstützung zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten gab es kaum.

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Eine ähnlich hohe Zustimmung gaben die Beschäftigten bei der Frage, ob sie sich in ihrem Betrieb als Teil der Gemeinschaft sahen. Mehr als jede Zweite bzw. jeder Zweite stimmte dem voll zu. Etwa eine bzw. einer von drei Beschäftigten gab an, sich zumindest zum Teil als Mitglied der Gemeinschaft zu fühlen. Diese Zahlen zeichnen ein insgesamt positives Bild für die soziale Unterstützung und das kollegiale Miteinander in den Betrieben in Nordrhein-Westfalen.

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Mit der Arbeit nicht alleine gelassen zu werden, gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen und das Gefühl, Teil des Teams zu sein: Das sind nur drei von vielen Faktoren, welche die Zufriedenheit der Arbeit steigern und langfristig für ein gutes Betriebsklima sorgen. Davon profitiert neben den einzelnen Teammitgliedern oft der gesamte Betrieb. Denn ist die Atmosphäre auf der Arbeit gut, hat das Einfluss auf die Motivation und die Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und kann sich sogar positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken. Im Gegenzug verlieren die Beschäftigten bei einer geringen bis fehlenden sozialen Unterstützung nicht nur die Freude und Motivation für Ihre Arbeit, sie können sogar unter psychischen (z. B. Depressionen) oder physischen  Beschwerden (z. B. kardiovaskulären Erkrankungen) leiden.

Damit gutes Teamwork auch ein Wohlfühlfaktor in den Betrieben bleibt, liegt es an den Führungskräften, Reibungspunkte, wie arbeitsbezogene und zwischenmenschliche Probleme, früh genug zu erkennen und für ein angenehmes Miteinander unter den Beschäftigten zu sorgen. Ansätze dafür bieten die folgenden Publikationen und Kampagnen: