Coronavirus Nahaufnahme
© Thaut Images/stock.adobe.com

Prävention

Coronavirus und Arbeitsschutz

Die Verbreitung des Coronavirus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch zunehmend der Wirtschaft Sorgen. Der Arbeitsschutz hat die Aufgabe, Beschäftigte und Unternehmen zu schützen, deshalb haben wir  wichtige Informationen zusammengefasst.

Die intensiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zielen darauf, Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und damit die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Da in vielen Lebensbereichen die Möglichkeiten für weitere Kontaktbeschränkungen und zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen weitgehend ausgeschöpft sind, sind zusätzliche und zeitlich befristete Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes als Beiträge zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten unverzichtbar.

Am 20. Januar 2021 hat das Bundeskabinett die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Darin sind zusätzliche Maßnahmen geregelt, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten während der Pandemie zu gewährleisten.

Im April 2020 wurde bereits der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht.

Corona-App - Infektionsketten unterbrechen

Die Corona-Warn-App hilft zu erkennen, ob ein Mensch in Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist und ob dadurch ein Ansteckungsrisiko entstehen könnte. Die App ist ein kostenloses Angebot der Bundesregierung. Der Download und die Nutzung der App sind  freiwillig. Sie kann im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden

Meldung von Testergebnisse gemäß CoronaFleischwirtschaftVO

Gemäß der Corona-Verordnung für die Fleischwirtschaft (CoronaFleischwirtschaftVO) sind die Testergebnisse von den betreffenden Betrieben wöchentlich an das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (per Fax: 0211/31011189) oder per E-Mail testung.evaluation@lia.nrw.de) zu melden und für eine vertiefte Evaluation zunächst für den Zeitraum von zwei Monaten aufzubewahren. Die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz an die Gesundheitsbehörden bleiben ausdrücklich neben der Meldepflicht an das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung bestehen.

  • Nur gesund zur Arbeit gehen. Sie helfen damit sich und schützen andere. Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus sein.
  • Achten Sie auf ausreichende Reinigung und Hygiene (Seife und Handtuchspender) im Betrieb und passen Sie wenn nötig die Reinigungsintervalle an. Besonders Gemeinschaftsräume und Sanitäreinrichtungen sind kritische Räume.
  • Für Beschäftigte, deren Tätigkeiten es erlauben von zu Hause zu arbeiten, sollten Arbeitgebende Möglichkeiten wie Telearbeit bzw. Homeoffice anbieten und gegebenenfalls die entsprechende Technik bereitstellen. 
  • Bei Büroarbeitsplätzen sollten freie Arbeitsplätze genutzt werden, um Mehrfachbelegungen von Räumen möglichst zu vermeiden bzw. die Abstände zu vergrößern.
  • Bei Produktionsarbeitsplätzen ist die Beachtung der Hygieneregeln umso wichtiger, wenn der Abstand zwischen den Beschäftigten nicht vergrößert werden kann.
  • Die mögliche Arbeitszeit sollte über einen größeren Zeitraum am Tag verteilt werden, um Kontakte zu vermeiden.
  • Dienstreisen und Meetings, die nicht zwingend notwendig sind, sollten verschoben oder  – wenn möglich – per Telefon-/Videokonferenz wahrgenommen werden.

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): FAQs zur Corona-Arbeitsschutzverordnung

  • BMAS: SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard
  • Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) (Stand 12.03.2021)
  • Wenn Sie Kontakt zu einer Person mit laborbestätigter Corona-Infektion hatten, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem für Ihren Wohnort zuständigen Gesundheitsamt auf.
  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber, aber bleiben Sie Ihrem Arbeitsplatz auf jeden Fall fern, bis das weitere Vorgehen durch das Gesundheitsamt festgelegt wurde.
  • Wenn Sie aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet zurückgekehrt sind, sprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arbeitgeber oder ihrer Arbeitgeberin ab.
  • Wenn Ihnen vom zuständigen Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne auferlegt oder empfohlen wird, beachten Sie dies unbedingt und informieren Ihren Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin. 
  • Achten Sie auf eine gute Händehygiene: Waschen sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände.
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand. Drehen Sie sich am besten weg, niesen und husten Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
  • Halten Sie Abstand zu Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden.
  • Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann.
  • Nur gesund zur Arbeit gehen. Sie helfen damit sich und schützen andere. Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus sein.

  • Arbeits- und Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen Plakat
    "Vor Ansteckung schützen" DIN A4 (bulgarisch, deutsch, englisch, polnisch, rumänisch, türkisch, ungarisch)
  • Aktuelle allgemeine Informationen finden Sie den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

KomNet Frage-Antwort-Dialoge zum Thema Corona