LIA.nrw
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APRIL 2016
Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die neue Ausgabe unseres Newsletters LIA.info! Neben Neuigkeiten aus unserem Institut finden Sie in dieser Ausgabe interessante Informationen und Termine rund um das Themenfeld "Gesunde Arbeitsgestaltung".

Das LIA Redaktions-Team wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

AKI's Palette - Fotolia.com
Blickpunkt
KomNet
KomNet beispielhaft für Open.NRW Strategie der Landesregierung

Die Open.NRW Strategie der Landesregierung NRW besteht aus drei Eckpunkten: Open Data, Partizipation und Zusammenarbeit. „Open Data“ steht für die gebündelte und kostenfreie Darstellung von Daten, die bei der Arbeit der Landesverwaltung entstehen. „Partizipation“ meint die Einbeziehung der Bürger in Prozesse der politischen Entscheidungsfindung und „Zusammenarbeit“ beschreibt die Nutzung von Wissen und Erfahrung von Bürgern. Die Wissensdatenbank KomNet wird hier als Beispiel für einen gelungenen Prozess im Bereich der „Zusammenarbeit“ genannt. Bei KomNet können Nutzerinnen und Nutzer Antworten auf Fachfragen aus der Arbeitswelt recherchieren oder Fragen stellen. Expertinnen und Experten, z. B. aus Beratungsunternehmen, der Verwaltung, aus Universitäten usw. stellen ihr Wissen den Fragestellern zur Verfügung. KomNet ist ein Instrument der Arbeitsschutzverwaltung, die Geschäftsführung von KomNet hat das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW.

Publikationen
http://tobiasvollmer.de
LIA.fakten: "30 Jahre Tschernobyl: Ein Blick auf die Folgen für die Strahlenschutzvorsorge"

Vor 30 Jahren, am 26.04.1986, kam es im Block 4 des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl zum bislang schwersten Unfall in einer nuklearen Anlage – mit schwerwiegenden radiologischen, gesundheitlichen und sozio-ökonomischen Auswirkungen auf die Bevölkerung in Weißrussland, Russland und der Ukraine. Bis heute wirkt sich dieses Ereignis auch in Deutschland aus. Dies betrifft sowohl die gesellschaftliche Wahrnehmung von Atomenergie und der damit verbundenen Risiken, als auch die Entwicklung der systematischen Strahlenschutzvorsorge.

kristall - Fotolia.com
Lärmprävention in Kindertagesstätten

Die Belastung von Beschäftigten und Kindern in Kindertageseinrichtungen wurde lange Zeit unterschätzt. Die Broschüre „Lärmprävention in Kindertageseinrichtungen“ soll hierzu eine Hilfestellung bieten und Betroffene sowie Verantwortliche für die Thematik sensibilisieren. Ziel ist es, den Einfluss akustischer Bedingungen auf Arbeits- und Lernprozesse zu verdeutlichen und Wege zu einer lebenswerteren Hörumwelt aufzuzeigen. Die 5. aktualisierte Auflage steht nun als Download zur Verfügung oder kann als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Die Broschüre wird herausgegeben von der Unfallkasse NRW, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und dem LIA.nrw.

Stefan Franz - Fotolia.com
Eichenprozessionsspinner:
Vorsicht bei Arbeiten in der Natur

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln die Schmetterlingsraupen giftige Brennhaare, die für den Menschen bei Kontakt gesundheitsschädlich sind. Typische Symptome nach Kontakt mit den Brennhaaren sind allergische Hautreaktionen, Bindehautentzündungen und Reizungen der Atemwege. In vielen Fällen treten sogar Fieber und Schwindelgefühl auf. Die Raupe ist vor allem im Frühjahr (Mai/Juni) eine ernstzunehmende Gefahr für Beschäftigte, die in Waldgebieten arbeiten, wie auch für alle anderen Personen, die sich in betroffenen Gebieten aufhalten.

LIA.nrw
BAuA-Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung

Arbeitsschutz ist Chefsache, denn das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen zu beurteilen und erforderliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Bewährte Hilfestellung gibt der "Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) seit fast 20 Jahren herausgibt. Er stellt das nötige Rüstzeug zur Verfügung, um die Gefährdungsbeurteilung sicher durchzuführen.

Termine
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Save the date:
LIA-Jahrestagung 2016

Belastungen durch krebserzeugende Gefahrstoffe bei der Arbeit stellen nicht nur in kleinen und mittleren Betrieben vielfach noch ein Problem dar. Nach wissenschaftlich gut begründeten epidemiologischen Schätzungen sind vermutlich fünf Prozent der jährlich knapp 500.000 Krebs-Neuerkrankungen in Deutschland berufsbedingt. Im Vordergrund der diesjährigen Jahrestagung des LIA.nrw - am 3. November 2016 in Düsseldorf - stehen daher krebserzeugende Gefahrstoffe bzw. die erforderlichen Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und deren Umsetzung in den Betrieben.

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Internationaler Tag der Familie am 15. Mai 2016

1993 wurde der „Internationale Tag der Familie“ durch die Vereinten Nationen geschaffen. Er soll die Bedeutung der Familie als wichtigste Grundeinheit jeder Gesellschaft hervorheben und die öffentliche Unterstützung für Familien stärken. In der Beschäftigtenbefragung „Gesunde Arbeit NRW 2014“ wurde auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf thematisiert. Die Befragung zeigt einerseits, dass die Beschäftigten sowohl ihre Arbeit als auch private Verpflichtungen miteinander vereinbaren müssen, sodass ihre Zeit für Erholung begrenzt ist. Andererseits werden Aktivitäten mit Familie von vielen Beschäftigten als Möglichkeit genutzt, um sich zu erholen.

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Futurale Filmfestival in Dortmund

Vom 19. bis 22. Mai 2016 ist das Filmfestival zum Thema Arbeiten 4.0 zu Gast in Dortmund. Das Futurale Filmfestival zeigt Trends der Arbeitswelt der Zukunft, innovative Lebensentwürfe und traditionelle Unternehmen, die sich auf neue Wege begeben. Mit Dokumentarfilmen rund um das Thema Zukunft der Arbeit geht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Tour durch Städte in Deutschland. Im Anschluss an die Filme diskutieren Expertinnen und Experten aus der Region mit den Zuschauern. Mit der Futurale wird der Dialog in die Fläche getragen und die Bürgerinnen und Bürger können sich auf diesem Wege einbringen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Und welche Spielregeln braucht es dafür?

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REACH-Informationsveranstaltung

Die Informationsveranstaltung findet am 6. Juni 2016 in Dortmund statt. Der Europäische Gerichtshof hat in seinem Urteil bestätigt, dass Produzenten und Importeure von zusammengesetzten Erzeugnissen in allen Mitgliedstaaten Informationen zu besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) über 0,1 % in den jweiligen einzelnen Erzeugnissen in der Lieferkette weitergeben müssen. Dieses Urteil hat weitreichende Konsequenzen für die Informationsweitergabe in der Lieferkette in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Mit der Veranstaltung "Erzeugnisse unter REACH - Informationen in der Lieferkette, Folgen des EuGH-Urteils" informiert der REACH-CLP-Biozid Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin über Konsequenzen aus dem Urteil und über Strategien, mit den sich die Informationspflichten erfüllen lassen.

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Besuchen Sie uns am "Tag der offenen Türen auf dem Gesundheitscampus"

Das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) und viele weitere Einrichtungen auf und um den Gesundheitscampus laden herzlich zum "Tag der offenen Türen auf dem Gesundheitscampus" am 17. Juni 2016 von 13:00 - 19:00 Uhr ein. Gemeinsam mit ihren Campus-Nachbarn und Partnern bieten die Hochschule für Gesundheit (hsg) und viele weitere Institutionen den Bürgerinnen und Bürgern ein buntes und themenbezogenes Programm an.

Service
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Neue Ausgabe der "tempora-Online"

Die aktuelle Ausgabe der "tempora-Online" des Zeitbüro FOM ist erschienen. Das Journal beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Personalmanagement und atypische Beschäftigung. Unter dem Titel "Wandel der Arbeit: Zunahme atypischer Beschäftigung und Konsequenzen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" von Dr. Christin Polzer-Baakes (LIA.nrw) geht es um die Folgen zunehmender sogenannter atypischer Beschäftigungen wie Teilzeit, Mini-Job, Arbeitnehmerüberlassung oder Solo-Selbstständigkeit.

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"Nanorama Produktion" ist online

Ein interaktives Online-Tool für die sichere Herstellung und Verarbeitung von Nanomaterialien steht ab sofort zur Verfügung. Es wurde von der Innovationsgesellschaft St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) entwickelt.

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"Sicherheit zählt" - Präventionskampagne für Zeitarbeiter

Die neue Präventionskampagne "Sicherheit zählt!" von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) richtet sich an Helfer in der Zeitarbeit. Die bundesweite Kampagne hat das Ziel, den Arbeitsschutz für Beschäftigte in Zeitarbeitsverhältnisse zu verbessern.

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Video über die OiRA-Tools im Sektor der Darstellenden Kunst

Die europäischen Sozialpartner des Sektors der Darstellenden Kunst und die Europäische Allianz für Kunst und Unterhaltung haben ein Video für die interaktive Online-Risikobewertung veröffentlicht. Die Tools dienen der Bewertung der Gesundheits- und Sicherheitsrisiken an Veranstaltungsorten und in Produktionsgesellschaften.

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Neue Branchenregeln unterstützen Unternehmen bei der Prävention

Alles Wichtige auf einen Blick, das bieten die neuen Branchenregeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Sie fassen alle maßgeblichen Informationen zum Arbeitsschutz in einer Branche zusammen und machen Vorschläge für Präventionsmaßnahmen.

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Wirksamere betriebliche Gesundheitsförderung in Handwerksbetrieben

Die Existenz von kleinen und mittleren Unternehmen hängt entscheidend von der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit der Inhaber und ihrer Beschäftigten ab. Um speziell im Handwerk für diese Zusammenhänge zu sensibilisieren und Unterstützungsbedarfe zu ermitteln, hat die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), das Projekt "Zukunftssicherung durch Unterstützung und Kompetenzentwicklung für das Handwerk in der Region" (ZUKeHR) durchgeführt. Ermittelt wurden Belastungsfaktoren, bereits bestehende Maßnahmen sowie Wünsche und Wirksamkeitseinschätzungen der Betroffenen zu weiteren Unterstützungsangeboten.

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Wertewelten Arbeiten 4.0 – Welcher Arbeitstyp sind Sie?

Was macht für die Menschen in Deutschland eine gute Arbeit aus? Welche Potenziale, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen sehen sie heute und für die Zukunft? Mit dem Online-Tool können Sie herausfinden, welche Wertewelten ihre Vorstellungen der Arbeitswelt wiederspiegeln, welches Idealbild von Arbeit sie haben und wie andere Menschen in Deutschland über Arbeit denken.

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Hotline zu Haushalts-Chemikalien

Frühjahrsputz ohne böse Nebenwirkungen für Mensch und Umwelt: Zum sicheren Umgang mit Haushalts-Chemikalien hat das Arbeitsministerium des Landes NRW eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 0211/837-1924 beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „NRW-Direkt“ alle Fragen zum Chemikalieneinsatz beim Hausputz. Die Hotline ist montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

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App „Sicher investieren“

Die neue App „Sicher investieren“ von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Medienerzeugnisse (BG ETEM) hilft beim Kauf sicherer Druck- und Papierverarbeitungsmaschinen. Je nach Maschinentyp werden die wichtigsten arbeitsschutzrelevanten Punkte abgefragt.

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Fragen zu Fachkräften für Arbeitssicherheit
- Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifas) unterstützen den Arbeitgeber, damit er seiner Fürsorgepflicht nachkommen kann. Wenn es um die Sicherheit und Gesundheit im Betrieb geht, ist ihre Arbeit unerlässlich. Doch wo sind die entsprechenden Vorschriften zu finden? Und wer kann auf der Suche nach einer geeigneten Sifa weiterhelfen? Wer sich schnell und unkompliziert über das Thema Sifa informieren möchte, dem bietet der Fragenkatalog der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) detaillierte Informationen zu deren Ausbildung und Arbeit.

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Foresight-Studie "Digitale Arbeitswelt"

Die Foresight-Studie "Digitale Arbeitswelt" des Instituts für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Beschrieben werden mögliche Entwicklungen der einzelnen Branchen sowie branchenübergreifende Thesen zu Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung.

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EU-Osha Kampagne 2016/17 gestartet

Unter dem Motto "Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter" haben die Europäische Kommission und die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) eine Informationskampagne zu den Anforderungen an künftige Arbeitsplätze gestartet. Schwerpunkte dieser neuen Kampagne sind nachhaltige Arbeit und gesundes Altern von Beginn des Erwerbslebens an, wobei die Bedeutung der Risikoprävention während des gesamten Berufslebens eines Menschen hervorgehoben wird.

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Umfrage des LIA.nrw

Helfen Sie uns, unseren Service zu verbessern und nehmen Sie an unserer kurzen Umfrage teil. Für die Beantwortung der Fragen benötigen Sie etwa acht Minuten. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spenden wir einen Euro an den „Landesverband der Tafeln in NRW e.V.“

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V.i.S.d.P.: Gabriele Stehmann
Redaktion: Gabriele Stehmann