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Service
Januar 2017
Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die neue Ausgabe unseres Newsletters LIA.info! Neben Neuigkeiten aus unserem Institut finden Sie in dieser Ausgabe interessante Informationen und Termine rund um das Themenfeld "Gesunde Arbeit und Arbeitsschutz".

Das LIA Redaktions-Team wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Vera Kuttelvaserova - Fotolia.com
Blickpunkt
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Gute Vorsätze für 2017
Den Jahreswechsel nehmen viele zum Anlass, auch die eigene Lebensführung zu hinterfragen und gute Vorsätze für das laufende Jahr zu fassen. Das LIA.nrw möchte Sie dabei unterstützen und Ihnen mit seinen Publikationen Tipps und Motivation für ein gesundes und sicheres Jahr 2017 liefern. Bringen Sie beispielsweise Bewegung in Ihren Alltag: Fahren Sie häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit (und tragen Sie dabei einen Helm) oder bringen Sie ihre Work-Life Balance ins Gleichgewicht.
LIA.nrw
Zahl des Monats: Januar
Der Anteil der Beschäftigten im Handwerk mit einer psychischen Erkrankung oder Verhaltensstörung liegt bei 9%. Im Jahr 2005 lag er noch bei knapp 5%. Darüber hinaus lag im Handwerk die durchschnittliche Dauer psychisch bedingter Krankheitsfälle bei 29 Tagen gegenüber 13 Tagen durchschnittlicher Dauer der Arbeitsunfähigkeit.
BMAS
Bundeskabinett beschließt Arbeitsstättenverordnung
Das Bundeskabinett hat die novellierte Arbeitsstättenverordnung beschlossen. Damit werden Vorschriften, die bislang in gesonderten Verordnungen enthalten waren, zusammengeführt und an die sich verändernde Arbeitswelt angepasst.
Vycheslav Leskovskiy - Fotolia.com
Praxisgerechte Ergonomie-Normung – Gestaltung von Arbeitssystemen mit der DIN EN ISO 6385:2016
DIN EN ISO 6385 gilt als ein grundlegendes arbeitswissenschaftliches Rahmenwerk zur Gestaltung von Arbeitssystemen, ob in der Produktion, im Büro, im Transportwesen, im Handel, im Gesundheitswesen oder anderen Bereichen. Die internationale Norm legt Grundlagen der Ergonomie in Form von Leitlinien zur Gestaltung von Arbeitssystemen und vereinheitlicht die relevanten Grundsätze und Begriffe. Im Dezember 2016 löst die dritte, überarbeitete und modernisierte Ausgabe die bisher gültige Fassung der internationalen Norm von 2004 ab.
Publikationen
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LIA.fakten: „Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz.“
Wird in der Öffentlichkeit über den Netzausbau, die immer intensivere Nutzung von Mobilfunkgeräten oder die Entwicklung neuer Kommunikationstechnologien diskutiert, so geht es meist auch um die allgemeine Besorgnis bezüglich möglicher gesundheitsschädlicher Wirkungen elektromagnetischer Felder. Fakt ist aber, dass deutlich stärkere und unter Umständen gesundheitsgefährdende elektro-magnetische Belastungen nicht im Alltag, sondern an Arbeitsplätzen auftreten, beispielsweise in der Nähe industrieller Maschinen und Anlagen.
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Leitfaden zur Registrierung 2018 unter REACH
Die überarbeitete 2. Auflage des Registrierungsleitfadens beschreibt, wie Unternehmen ein erfolgreiches Registrierungsdossier erstellen und bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) einreichen. Dies umfasst Fragen zur Stoffidentität und der benötigten Daten. Das Vorgehen bei einer Vorregistrierung wird detailliert beschrieben, aber auch Themen wie Datenteilung und Arten der Einreichung werden erklärt. Die REACH-Verordnung ist eine Chemikalienverordnung der EU. REACH regelt die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien in der EU.
BMAS
Weißbuch Arbeiten 4.0
Unter dem Titel "Arbeiten 4.0" hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in einem Grünbuch Fragen zur Arbeit von morgen aufgeworfen und in einem breiten gesellschaftlichen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Expertinnen und Experten der Sozialpartner, Verbände, Unternehmen und Wissenschaft diskutiert. Wer ein Grünbuch mit Fragen schreibt, muss auch ein Weißbuch mit Antworten vorlegen. In dem Weißbuch des BMAS werden die Schlussfolgerungen aus dem Dialog "Arbeiten 4.0" zusammengefasst.
BMAS
Praxissammlung "Weiterbildung im digitalen Wandel" des BMAS
Der rapide voranschreitende technologische Wandel verändert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch die Arbeitswelt. Er stellt Unternehmen und ihre Beschäftigten, aber auch die Politik vor immer neue Herausforderungen. Die Beispiele in der Publikation des BMAS machen deutlich: Ob mittelständisches Handwerksunternehmen oder Versicherungsgesellschaft, ob kleiner Betrieb oder Konzern – der digitale Wandel betrifft alle Unternehmen und ist unabhängig von Branche oder Betriebsgröße. Diese Sammlung betrieblicher Gestaltungsbeispiele soll ihnen Lösungsansätze vermitteln und unterschiedliche Ansätze in der Praxis ermöglichen.
Termine
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6. Expertenworkshop der BAuA: Datenbrillen, Smart Devices und Smart Services
Datenbrillen und andere mobile Smart Devices führen zu neuen Formen von Kommunikation und Arbeit. Smart Services unterstützen die Erhebung und Bereitstellung von Umgebungsinformationen (Sensorik), die Filterung und Aggregation von Daten und die nutzergerechte Präsentation der Informationen. Der Workshop bietet Interessierten aus Forschung, Entwicklung und Unternehmen die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der Forschung zu Datenbrillen und erstmalig auch zu anderen Smart Devices und Smart Services zu informieren.
Birte Cordes - GDA Psyche
Erfahrungsaustausch für Unternehmerinnen und Unternehmer des GDA-Programms Psyche „Chefsache Mensch: …damit der Laden läuft.“
Der Anstieg von Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühverrentungen, die auf psychische Belastungen zurückzuführen sind, ist alarmierend. Die Auseinandersetzung mit dem Thema psychische Belastungen lohnt sich für Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgeber und Führungskräfte. Was können Sie tun, um gleichermaßen Ihr Unternehmen und Ihre Beschäftigten gesund zu halten? Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesverband West der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung laden ein zu regionalen Erfahrungsaustauschen für Unternehmerinnen und Unternehmer von kleinen und mittleren Betrieben zum Thema "Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen". Sie wollen Ansätze und Instrumente vorstellen und diese mit Ihnen in kleiner Runde diskutieren und Ihnen Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen.
Dstock - Fotolia.com
Gesundheit in der modernen Arbeitswelt. Brennpunkt psychische Belastungen
Die Fachtagung der IG Metall und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW findet am 28.02.2017 in Berlin statt. Psychische Belastungen gehören zum Alltag in der modernen Arbeitswelt. Lange Arbeitszeiten, größer werdende Informationsmengen, ständige Erreichbarkeit, hohe Arbeitsintensität oder schlechtes Betriebsklima gefährden die Gesundheit der Beschäftigten. Der moderne Arbeitsschutz wird mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Aber auch „alte“ Probleme sind vielfach noch ungelöst. Betriebliche wie überbetriebliche Arbeitsschutzakteure sind gefordert, Antworten zu finden und geeignete Präventionsstrategien umzusetzen. Für telefonische Rückfragen steht Frau Tamara Kahraman unter 069 - 23 01 63 zur Verfügung. Um Anmeldung wird bis zum 17.02.2017 per Email an tamara.kahraman@biwe-ffm.de gebeten.
DGUV
DGUV Praxistag Prävention: Sicherer Umgang mit Nanomaterialien
Nanomaterialien begegnen uns im Alltag und werden in fast allen Branchen verarbeitet. Für die Arbeitssicherheit ist das eine neue Herausforderung. Risiken müssen realistisch eingeschätzt und die Beteiligten qualifiziert werden. Am 9. März 2017 findet deshalb in Sankt Augustin ein Praxistag statt. Er ist ein erstes Qualifizierungsangebot für Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Aufsichtspersonen der Länder und der Unfallversicherungsträger.
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5. Praxistag Prävention: Prüfung und Lichtbogenschutz an elektrischen Anlagen, Geräten und Maschinen
Elektrische Anlagen, Geräte und Maschinen müssen oft rauen Einsatzbedingungen standhalten, wie sie auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder im Bergbau typisch sind. Fachgerechte Prüfung ist daher essentiell für den sicheren Betrieb. Das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) lädt deshalb am 9. März 2017 in die DGUV Akademie Dresden zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung ein.
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3. Workshop "Mensch-Roboter-Zusammenarbeit - Gestaltung sicherer, gesunder und wettbewerbsfähiger Arbeit"
Ziel des Workshops am 29. und 30. März 2017 in Dortmund ist es, aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Mensch-Roboter-Interaktion vorzustellen und zu diskutieren. Der Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, Herstellern, Anwendern und Akteuren des Arbeitsschutzes soll gefördert werden. Es fallen keine Teilnahmegebühren an.
Service
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Vom Presslufthammer zum Gehörschaden - wenn die Arbeit krank macht
Was ist eigentlich eine Berufskrankheit? Was passiert, wenn der Verdacht auf eine Berufskrankheit besteht und wer kann einen solchen Verdacht melden? Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt ein neues, knapp fünfminütiges Erklärvideo der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.
VGB
Spiele-App für mehr Sicherheit in der Zeitarbeit
Um Beschäftigte in der Zeitarbeit spielerisch auf Gefahren im Arbeitsalltag hinzuweisen, hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) die App „Rette Murphy“ entwickelt. Aufgabe der Spielerin oder des Spielers ist es, Murphy in gefährlichen Situationen zu helfen und ihn sicher durch den Arbeitstag zu bringen.
DGUV
Jugend will SICH-ER-LEBEN: Neue Materialien für Berufsschulen im Schuljahr 2017
JWSL ist ein Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung. Es wird über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) allen Berufsschulen in Deutschland angeboten. Es handelt sich um eine sich ergänzende Kombination von Filmbeiträgen auf DVD und Arbeits- und Infoblättern sowie konkreten Vorschlägen zum Einsatz im Unterricht. Neben dem Material zum aktuellen Jahresthema "Krach unter Kontrolle" finden Sie auf der Webseite auch weitere Themen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aus den vergangenen Jahren.
INQA
INQA-Check "Gesundheit" für ein gesundes Unternehmen
Die Gesundheit der Beschäftigten ist Basis für ein gesundes Unternehmen. Dies belegen viele gute und erfolgreiche Betriebe. Der INQA-Check "Gesundheit" fasst die Erfahrungen dieser erfolgreichen und innovativen Unternehmen sowie die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung zusammen. Er ist als Selbstbewertungs-Check und gemeinsamer Praxisstandard aller Partner der Offensive Mittelstand entwickelt worden.
Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen
LIA INFO
IMPRESSUM
V.i.S.d.P.: Gabriele Stehmann
Redaktion: Gabriele Stehmann