LIA.nrw
www.lia.nrw.de
Mai 2018
Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die neue Ausgabe unseres Newsletters LIA.info. Neben Neuigkeiten aus unserem Institut finden Sie in dieser Ausgabe interessante Informationen und Termine rund um das Themenfeld „Gesunde Arbeitsgestaltung“.

Das LIA.nrw Redaktions-Team wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Lucocattani - Fotolia.com
Blickpunkt
LIA.nrw
Zahl des Monats Mai: 47 %
Am 12. Mai findet wie in jedem Jahr am Geburtstag von Florence Nightingale der Internationale Tag der Pflegenden statt. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege. Die Tätigkeit des Pflegens, Heilens und Betreuens umfasst die Versorgung und Betreuung von Menschen oder Gruppen aller Art, in allen Phasen des Lebens, egal ob krank oder gesund. Doch 47 % der Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen aus diesem Bereich halten es für eher unwahrscheinlich bzw. sehr unwahrscheinlich, dass sie ihre derzeitige Arbeit auch in den nächsten Jahren ausüben können. Mehr dazu in der aktuellen Zahl des Monats. Praxishilfen, um Belastungen zu reduzieren, finden sich in der Handlungshilfe „Kein Stress mit dem Stress“, die das LIA.nrw als einer von 16 Kooperationspartnern mitentwickelt hat.
Publikationen
il-fede-Fotolia.com
Die „Schattenseite“ der Sonne: Aktinische Keratose und Stachelzellkrebs durch natürliche UV-Strahlung.
Die Sonne ist für den Menschen lebenswichtig. Sie spendet uns nicht nur sichtbares Licht und Wärme, sondern auch natürliche UV-Strahlung. Hierdurch wird beim Menschen zum Beispiel die Bildung von Vitamin D ermöglicht, welches den stabilen Knochenbau fördert und das Immunsystem stärkt. Ein Zuviel an natürlicher UV-Strahlung kann aber auch verhängnisvolle Auswirkungen auf unsere Haut haben. Mehr dazu in LIA.fakten. Wer den Gefahren entgegenwirken möchte, sollte Sonnenschutz nutzen. Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert jeden Montag, Mittwoch und Freitag von April bis September, an welchen Tagen dies notwendig ist. In der Mail werden die erwarteten UV-Index-Werte für die kommenden drei Tage bekanntgegeben.
Stefan Franz - Fotolia.com
Eichenprozessionsspinner:
Vorsicht bei Arbeiten in der Natur
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln die Schmetterlingsraupen giftige Brennhaare, die für den Menschen bei Kontakt gesundheitsschädlich sind. Typische Symptome nach Kontakt mit den Brennhaaren sind allergische Hautreaktionen, Bindehautentzündungen und Reizungen der Atemwege. In vielen Fällen treten sogar Fieber und Schwindelgefühl auf. Die Raupe ist vor allem im Frühjahr (Mai/Juni) eine ernstzunehmende Gefahr für Beschäftigte, die in Waldgebieten arbeiten, genauso wie für alle anderen Personen, die sich in betroffenen Gebieten aufhalten.
DGUV
„topeins“ das DGUV Magazin für Führungskräfte
Wie können Führungskräfte die Arbeit für die Beschäftigten und für sich selbst gesund und sicher gestalten? Welche Pflichten müssen sie erfüllen, welche Aufgaben können sie delegieren? Das Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit umfasst viele unterschiedliche Aspekte. Das neue Führungskräftemagazin der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen greift praxisnah und branchenübergreifend Themen auf, die Führungskräfte bei gesunder und sicherer Führung unterstützen.
bildergala - Fotolia.com
Arbeitsschutz für kleine Unternehmen – im Überblick
Was genau ist eigentlich eine Gefährdungsbeurteilung und was muss beachten werden, wenn es um die Gestaltung von sicheren und gesunden Arbeitsumgebungen geht? Antworten auf diese und viele weitere Fragen beantwortet die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG Etem) in ihrer Broschüre „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Kleinbetrieb“. Die Broschüre richtet sich vor allem an Betriebe mit 50 oder weniger Beschäftigten.
weintel - Fotolia.com
Gefährdungsbeurteilung und Arbeitszeit
Von Gleitzeit über Schichtdienst und Teleheimarbeit bis zur Vertrauensarbeitszeit - die Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung sind äußerst vielfältig. Dabei gilt jedoch immer: die Arbeitszeitregelung muss den gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen. Mit der Checkliste zur „Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) können Arbeitgebende die Arbeitszeitmodelle bewerten. Mit der INQA-Potenzialanalyse „Arbeitszeit“ ist ein schneller Einstieg in die Thematik gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) neben dem operativen Tagesgeschäft möglich.
Iceteastock – Fotolia.com
Produkte für eine Neue Qualität der Arbeit in der Pflege
Die Offensive Gesund Pflegen und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) befassten sich im Gemeinschaftsprojekt „Pflege 4.0“ mit der Zukunft der Arbeit im Pflegesektor. Die Broschüre „Digitalisierung in der Pflege“ gibt einen Einblick in vier mögliche Anwendungsfelder (Elektronische Pflegedokumentation, Technische Assistenzsysteme, Telecare, Robotik) der Digitalisierung in der Pflege. Im Fokus steht hierbei immer die Perspektive der professionell Pflegenden und die Frage, wo und wie Digitalisierung und Vernetzung einen Beitrag dazu leisten können, den Arbeitsalltag zu erleichtern, ihn sicherer und selbstbestimmter zu machen.
Termine
berc - Fotolia.com
Arbeitsschutz im digitalen Wandel. Perspektiven für Nordrhein-Westfalen.
Wie verändern sich Arbeit und Beschäftigung durch Digitalisierungsprozesse in Nordrhein-Westfalen? Welche Risiken und Chancen für gesundes Arbeiten und einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz sind damit verbunden? Was ist zu tun – wo gibt es bereits gute betriebliche Beispiele und Lösungen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Fachtagung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 7. Juni 2018 in der Turbinenhalle Düsseldorf. Betriebliche und außerbetriebliche Arbeitsschutzakteuren, Sozialpartnern, Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind eingeladen, zu diskutieren.
markus thoenen - stock.adobe.com
Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium
In regelmäßigen Abständen lädt das Institut ASER e. V. zum Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium nach Wuppertal ein. Beim nächsten Kolloquium am 12. Juni 2018 stehen „Humanisierung, Soziales Europa, Prävention und Arbeitsschutz 4.0 – Anmerkungen zur Entwicklung des Arbeitsschutzrechts“ im Mittelpunkt. Die folgende Veranstaltung findet zum Thema „Fachkräfte für Arbeitssicherheit: Wie entwickeln sich die Bedarfe im Hinblick auf die Beratung und Unterstützung der Arbeitgeberin?“ (05. Juli 2018) statt. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18:00 Uhr im Institut ASER e.V., Wuppertal.
spotmatikphoto - Fotolia.com
Betriebliches Gesundheitsmanagement in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung
Eine entscheidende Stellschraube zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten und Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit ist ein „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM). Wie dies erfolgreich in der Pflegebranche umgesetzt werden kann, soll im gemeinsamen Praxisworkshop des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und des LIA.nrw am Donnerstag, 14. Juni 2018 auf dem Gesundheitscampus in Bochum diskutiert werden.
MEgA
Meilensteintagung: Arbeit 4.0 erfolgreich umsetzen
Mehr als 150 Beteiligte aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz erarbeiten im Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" übertragbare Ansätze zur Gesundheitsförderung und Kompetenzentwicklung. Dabei sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) das notwendige Knowhow bekommen, um sich in der Arbeitswelt 4.0 zurechtzufinden. Zu den teilnehmenden Projekten gehört auch BalanceGuard. Das BMBF-Verbundprojekt, an dem auch das LIA.nrw beteiligt ist, entwickelt ein Tool, mit dem die Belastungen von Beschäftigten ganz einfach digital erfasst und analysiert werden können. Außerdem erhalten die Beschäftigen aufgrund ihrer Eingaben gleich Tipps, mit denen sich Stressfaktoren im Alltag reduzieren lassen. Vom 21. bis 22. Juni 2018 findet in Heidelberg die Meilensteintagung „Arbeit 4.0 erfolgreich umsetzen“ des Förderschwerpunkts statt, die vom Projekt MEgA organisiert wird. Anmeldeschluss ist der 14. Mai 2018.
contrastwerkstatt - Fotolia.com
Aktionswoche Fachkräftesicherung
Unter dem Motto „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ findet vom 17. bis 21. September 2018 die bundesweite Aktionswoche Fachkräftesicherung 2018 statt. Interessierte Unternehmen können sich und ihre Veranstaltungen beim Innovationsbüro anmelden und bekommen bei der Organisation Unterstützung. Das Innovationsbüro wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziert und ist bei der DIHK Service GmbH des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK e.V.) angesiedelt. Ziel ist es, die Arbeit bestehender Netzwerke zur Fachkräftesicherung transparent zu machen und gute Ideen zu veröffentlichen.
Service
angellodeco - Fotolia.com
EU-OSHA Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“
Gefährliche Substanzen am Arbeitsplatz stellen für die Beschäftigten nicht nur eine hohe gesundheitliche Belastung dar, sondern verursachen oft auch Sicherheitsrisiken. Um das Bewusstsein für diese Gefährdungen zu schärfen und um für eine Risikoprävention zu sensibilisieren, hat die EU-OSHA die Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“ ins Leben gerufen. Die Kampagne läuft von 2018 bis 2019 und macht z. B. mit Infoblättern, praktischen E-Tools und Fallstudien auf die Thematik aufmerksam.
Peter Akins - Fotolia.com
Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis - jetzt bewerben
Mit dem Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis (JAZ) zeichnet die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) engagierte Jugendliche aus, die mit innovativen und kreativen Ideen sowie möglichst geringem Aufwand den Arbeits- und Gesundheitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern. Das Projekt muss während der Ausbildungszeit begonnen werden und bis zum Einsendeschluss abgeschlossen sein. Der Einsendeschluss ist der 31. Mai 2018.
photocrew - Fotolia.com
Datenbrillen für Hörbehinderte in der Lagerlogistik
Das Ziel des Projektes Work-by-Inclusion ist die Integration hörbehinderter Menschen in Betriebsabläufe der Lagerlogistik. Dabei werden den Beschäftigten wichtige Informationen mittels einer Datenbrille bereitgestellt. Zusätzlich ermöglicht das System die Kommunikation zwischen hörbehinderten und hörenden Beschäftigten.
vitstudio - Fotolia.com
Online Tool zum sicheren Arbeiten mit Nanomaterialien
Viele Arbeitsprozesse lassen sich am besten lernen, wenn man sie einfach ausprobiert - das gilt auch für den Arbeitsschutz. Gerade bei der Arbeit mit Nanomaterialen kann das aber gefährlich werden. Eine Möglichkeit trotzdem spielerisch mehr über die Arbeit mit Nanomaterialen zu lernen, bietet das DGUV-Portal „Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien“. Herzstück des Online-Portals sind verschiedene 360° Ansichten von Arbeitsplätzen, an denen Beschäftigte mit Nanomaterialen arbeiten. Nutzerinnen und Nutzer des Angebots können zum Beispiel auf einer virtuellen Baustelle testen, was sie alles über Arbeitsschutzmaßnahmen beim Auftragen von Fassadenfarbe wissen oder in einem Labor die Gefahren von verschiedenen Arbeitsprozessen mit Nanomaterialen erleben. Zu jedem der anklickbaren Objekte in den virtuellen Arbeitsräumen gibt es einen kurzen Text mit den wichtigsten Informationen und weiterführenden Links.
lassedesignen - stock.adobe.com
Stellenausschreibungen LIA.nrw
Die Fachgruppe 2.1 „Grundsatzfragen, Politikberatung und Initiativen“ des LIA.nrw sucht Verstärkung: Ausgeschrieben ist eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Schwerpunktthema Arbeitszeit. Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2019 zu besetzen. Dienstort ist der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum. Auch die Zentralgruppe 1 „Personalmanagement, Organisationsentwicklung“ sucht eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter. Die Stelle im Personalbereich ist unbefristet, der Dienstort ist Bochum.
.
Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen
LIA INFO
IMPRESSUM
V.i.S.d.P.: Gabriele Stehmann
Redaktion: Gabriele Stehmann