Zahl des Monats Oktober 2026 – Genehmigungen für Röntgenuntersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs
450
Der Oktober ist Brustkrebsmonat. Er macht auf Früherkennung, Forschung und Behandlung der Krankheit sowie auf Unterstützungsangebote aufmerksam. Denn: Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts etwa 70.550 Frauen und 740 Männer neu daran. Umso wichtiger ist die Vorsorge. Das LfGA NRW ist für die Genehmigung zuständig, die Praxen und Einrichtungen benötigen, um Röntgengeräte zur Früherkennung von Brustkrebs betreiben zu dürfen. In den vergangenen Jahren haben die Mitarbeitenden des LfGA NRW rund 450 Genehmigungen erteilt.
Sowohl das Fachpersonal wie Ärztinnen, Ärzte und radiologische Fachkräfte als auch die eingesetzten Geräte müssen besonders hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, um die Konstanz der Qualität im Mammographie-Screening sicherzustellen. Um ein Mammographie-Gerät betreiben zu dürfen, ist eine Genehmigung erforderlich. In Nordrhein-Westfalen ist dafür das LfGA NRW zuständig. Bei den Genehmigungsverfahren werden sowohl die technischen als auch die personellen Qualitätsanforderungen geprüft und sichergestellt. Im Jahr 2025 haben die Mitarbeitenden der Fachgruppe 62 „Hoheitlicher Strahlenschutz“ rund 165 Genehmigungen erteilt.
In Zahlen (Bestand an Betreiberinnen und Betreiber in NRW – Jahreszahlen 2025) bedeutet das:
- 150 Röntgeneinrichtungen und
- 24 Serviceeinheiten
- an 85 Standorte in NRW
- mit 51 programmverantwortlichen Ärztinnen und Ärzten
- sowie 122 weiteren Ärztinnen und Ärzte als Strahlenschutzbeauftragte und ermächtigte Ärztinnen und Ärzte im weiteren Abklärungsprozess (u.a. für Biopsien) dürfen Brustkrebsfrüherkennung ausführen.
Das LfGA NRW geht davon aus, dass die Anzahl der genehmigten Röntgeneinrichtungen 2026 steigen wird – eine gute Nachricht für die Vorsorge von Brustkrebs!
Denn: Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Früherkennung dieser Krankheit ist sehr wichtig und kann Leben retten. Nach einer Änderung der Brustkrebs-Früherkennungs-Verordnung (BrKrFrühErkV) 2026 können nun Frauen zwischen 45 und 75 (vorher: zwischen 50 und 75) Jahren an einem röntgengestützten Brustkrebsscreening, der sogenannten Mammographie, teilnehmen. Die Absenkung des Alters hilft dabei, noch mehr Frauen eine Vorsorgeuntersuchung zu ermöglichen. So kann Brustkrebs in einem frühen und gut heilbaren Stadium entdeckt werden.