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„Let‘s talk about Psyche“

Mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz.

Am 23. Juni widmet sich das LIA.nrw von 14:00 bis 16:00 Uhr der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz. Nach einem kurzen Überblick wollen wir diskutieren, welche Ansätze sich bisher bewährt haben und wie die Situation in den Betrieben verbessert werden kann.

Als Expertinnen und Experten sind Anke Glaßmeyer (Psychotherapeutin und Podcasterin), Lisa Binse (LIA.nrw), Dr. Ulrich Birner (Siemens AG), Dr. Kai Seiler (Präsident des LIA.nrw) dabei.

Die Veranstaltung richtet sich an Betriebsvertreter*innen, Netzwerkpartner*innen, Fachakteur*innen/Berater*innen und weitere Interessierte, die sich mit betrieblicher Prävention und Gesundheitsförderung, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz beschäftigen. Sie können sich bis zum Beginn der Veranstaltung anmelden.

Über psychische Erkrankungen sprechen – das fällt oft schwer, besonders im Arbeitsumfeld. Auch wenn psychisch Erkrankte und ihre Angehörigen auf Verständnis in ihrem persönlichen Umfeld stoßen, so ist das Thema am Arbeitsplatz oft mit Stigmatisierung und Diskriminierung verbunden.

Auf dem digitalen Podium der Veranstaltung sitzen

  • Anke Glaßmeyer, Psychotherapeutin und Podcasterin: Sie wird das Thema aus psychologischer/psychotherapeutischer Perspektive beleuchten.
  • Lisa Binse, LIA.nrw: Sie wird die Situation aus arbeitswissenschaftlicher Sicht schildern.
  • Dr. Ulrich Birner, Siemens AG: Er nimmt uns mit in die Praxis und stellt ein Projekt vor, das seit Jahren erfolgreich umgesetzt wird.
  • In der abschließenden Gesprächsrunde diskutieren Anke Glaßmeyer, Dr. Ulrich Birner und Dr. Kai Seiler, Präsident des LIA.nrw.

Moderiert wird die Veranstaltung von Ilka Groenewold.

Psychische Erkrankungen sind zentrale Ursachen von Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Intensive Präventionsarbeit im Betrieb hilft, die Belastungssituationen frühzeitig zu erkennen. Verhältnispräventive Maßnahmen und kulturverändernde Strategien sind essentiell und tragen zu mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen bei.