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09.01.2026

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Bericht legt 2024 Fokus auf psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

Die Publikation „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2024: Unfallverhütungsbericht Arbeit“ fasst statistische Ergebnisse unter anderem zur Erwerbstätigkeit sowie zum Arbeitsunfall- und Berufskrankheitsgeschehen zusammen. 2024 lag der thematische Schwerpunkt auf psychischer Gesundheit in der Arbeitswelt.

Denn im beruflichen Umfeld gibt es Instrumente, die zum Schutz und zur Förderung psychischer Gesundheit eingesetzt werden können. Genannt werden hier unter anderem Arbeitsschutzmaßnahmen, betriebliche Gesundheitsförderung und das betriebliche Eingliederungsmanagement.

Dass Handlungsbedarf besteht, zeigen die aktuellen Zahlen des vorliegenden Berichts: 147,3 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage (16,7 %) waren im Berichtsjahr 2024 auf psychische und Verhaltensstörungen zurückzuführen. Psychische Probleme waren auch der Grund für 42 % aller vorzeitigen Rentenantritte.

Drei Beiträge beleuchten aktuelle Entwicklungen im Handlungsfeld:

  • Zusammenarbeit für eine psychisch gesunde Arbeitswelt – Die Debatte in der Politikwerkstatt „Psychische Gesundheit“ (Kapitel 2.1)
  • Stand und Entwicklung der Arbeitsintensität (Kapitel 2.2)
  • Mobbing in der Arbeitswelt: Bedeutung, Verbreitung und Prävention (Kapitel 2.3)

Der Bericht befasst sich außerdem mit meldepflichtigen Arbeitsunfällen. Diese befinden sich auf einem Rekordtief – 2024 wurden 810.399 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert, 28.393 weniger als noch 2023. Die höchste Unfallquote entfällt wie in den Vorjahren auf das Baugewerbe. Auch die tödlichen Arbeitsunfälle sind erneut leicht zurückgegangen, von 499 Todesfällen im Jahr 2023 auf 440 Todesfälle im Jahr 2024.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt den Unfallverhütungsbericht jedes Jahr im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).