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07.11.2025

Bewerbung geöffnet

16. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis ausgeschrieben

Alle zwei Jahre ist es soweit: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vergibt den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis (GSP). Der von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) organisierte Preis wird 2026 zum 16. Mal verliehen. Unter dem Motto "Sicher. Besser. Arbeiten". werden praktische Ansätze und Initiativen gesucht, wie man Beschäftigte vor Gefahrstoffen am Arbeitsplatz schützen kann.

Was der rechtliche Rahmen für den Umgang mit Gefahrstoffen vorgibt, ist oft abstrakt und muss erst in praktische Anwendungen „übersetzt“ werden. Für den GSP werden deshalb erprobte Lösungen aus der Praxis gesucht, um sie bekannt zu machen. Die prämierten Projekte können anderen Unternehmen als Vorbild für eigene Maßnahmen dienen.

Die Beiträge sollen sich an den ersten drei Kategorien des STOP-Prinzips orientieren:

  • Substitution, zum Beispiel das Ersetzen eines Gefahrstoffs durch einen weniger gefährlichen oder ein technisches Verfahren, das zu einer geringeren Gefährdung führt;
  • Technische Schutzmaßnahmen, zum Beispiel das Absaugen von Gefahrstoffen;
  • Organisatorische Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Initiativen im Bereich der Schulung und Unterweisung oder das Festlegen von Wartungsplänen.

P, also Persönliche Schutzmaßnahmen, werden nicht als beste Lösung gesehen. Gesucht sind Lösungen, die strukturell wirken.

Der GSP ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Personengruppen, Unternehmen oder Organisationen. Angesprochen sind insbesondere die Branchen der Recycling- und Kreislaufwirtschaft, das Baugewerbe, die Chemieindustrie, die Holzwirtschaft, die Metallindustrie sowie die Verkehrs- und Logistikbranche.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Herbst 2026 geehrt und ihre Beiträge anschließend als Filme und Poster öffentlich gezeigt sowie in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund vorgestellt.

Bei Rückfragen können Sie sich an Judith kleine Balderhaar wenden, unter der Telefonnummer 0231 9071 2594 oder per E-Mail unter gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de.