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15.05.2026

Arbeitsschutz

Faktenblätter zu krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz

Von Asbest über das in Batteriespeichern essenzielle Kobalt bis hin zu UV-Strahlung: In vielen Branchen arbeiten Menschen mit Gefahrstoffen, die für sie potenzielle Risiken bedeuten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat gemeinsam mit europäischen Partnerinnen und Partnern Faktenblätter dazu verfasst. Durch sie sollen Risiken verständlich werden und Unternehmen wie Beschäftigte ins Handeln kommen.

Fachkräfte, die mit Gefahrstoffen arbeiten, müssen sich der Gesundheitsrisiken bewusst sein: Dazu gehören unter anderem Beeinträchtigungen des Atemtraktes, Entwicklung einer Hautkrankheit oder erhöhte Risiken zur Erkrankung an bestimmten Krebsarten.

Die Faktenblätter sind praktisch, einfach lesbar und ermöglichen einen leichten Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung. Sie geben klare Basisinformationen:

  • Wo spielen die krebserzeugenden Stoffe eine Rolle?
  • Wie viele Beschäftigte sind von welchen konkreten Gesundheitsrisiken betroffen?
  • Was können Arbeitgebende und Arbeitnehmende tun, um die Gefahr zu reduzieren?

Mit den Faktenblättern möchte das BMAS Fachkräfte vor berufsbedingtem Krebs schützen.