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24.07.2026

Bildschirmarbeit

Worauf sollten Brillenträgerinnen und -träger achten?

Ermüdete Augen, Verspannungen und Schmerzen in Nacken, Schultern und Rücken – das können die Folgen von Bildschirmarbeit sein, wenn Brille und Arbeitsplatz nicht optimal zusammenpassen. Die Broschüre „Gutes Sehen im Büro: Brille und Bildschirm perfekt aufeinander abgestimmt“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt einen praktischen Leitfaden an die Hand, um das Sehen im Büro zu optimieren.

Die Fragestellung, was Brillenträger bei der Bildschirmarbeit beachten müssen, scheint auf den ersten Blick nicht besonders komplex. Doch der Teufel steckt im Detail – auch am Schreibtisch kann eine Vielzahl an Faktoren beeinflusst werden, um für die einzelnen Beschäftigten optimale Bedingungen am zu schaffen.

Die drei wichtigsten Faktoren sind:

  • Arbeitsplatzgestaltung
    (Mobiliar, Arbeitsmittel wie Tastatur und Maus, Beleuchtung)
  • Brillenauswahl
    (unterschiedliche Einstärkenbrillen, Zweistärkenbrillen, Gleitsichtbrillen)
  • und Bildschirmpositionierung.

Besonders die Position des Bildschirms variiert für jede Person stark: Sie muss gut auf die jeweilige Brille, die individuellen Seheigenschaften und die konkreten Körpermaße abgestimmt werden. Sogar die Frage, ob die jeweiligen Seheigenschaften aus einer Alterssichtigkeit resultieren, macht einen Unterschied.

Leserinnern und Leser werden in sechs Kapiteln mit Hintergrundwissen versorgt und durch die einzelnen Schritte geführt. Es wird auch auf die Frage eingegangen, wie es mit der Erstattung der Kosten von Brillen am Arbeitsplatz aussieht.

Die Broschüre richtet sich sowohl an Beschäftigte, die am Bildschirm arbeiten, als auch an die Führungskräfte, die für gute Arbeitsbedingungen verantwortlich sind. Auch beratend tätige Fachpersonen sind angesprochen: Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner, Optikerinnen und Optiker, Augenärztinnen und -ärzte, Fachleute für Arbeitssicherheit sowie Ergonomieberaterinnen und -berater.